Hospitalstiftung Dinkelscherben

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   Herzlich Willkommen!                                      

Die Hospitalstiftung Dinkelscherben - ein soziales Dienstleistungsunternehmen

Unsere gemeinnützige, mildtätige Stiftung hat einen sozialen Auftrag, der über einem gewöhnlichen Unternehmenszweck steht.

Mit dem Stiftungszweck, zur Unterhaltung und dem Betrieb eines Altenheimes für die Unterbringung und Versorgung alter, gebrechlicher und der Hilfe bedürftiger Personen beiderlei Geschlechts, in erster Linie aus dem Regierungsbezirk "Schwaben" sind wir dem Gemeinwohl verpflichtet und richten unsere Leistungen danach aus.

Wir streben nicht nach Gewinnmaximierung, beachten aber als Richtschnur unseres Wirtschaftens das ökonomische Prinzip.

Gut zu wirtschaften heißt für uns auch planvoll zu organisieren und unsere Leistungen in guter Qualität mit sparsamem Mitteleinsatz bereitzustellen.

Klaus-Peter Hafner, Heimleiter

 


   Aktuelles - Top-Nachrichten                                      


Eine Kapelle für das Krankenhaus - 15.12.2011

Weihejubiläum - Der Andachtsraum in Zusmarshausen besteht seit 100 Jahren

Um ein Haar hätte Zusmarshausen überhaupt kein Krankenhaus bekommen. Die Entscheidung hätte damals vor gut 100 Jahren nicht knapper sein können.

"In seiner außerordentlichen Versammlung vom 5. Oktober 1907 hat der Distriktsrat Zusmarshausen mit 31 gegen 30 Stimmen durch Stichentscheid des Vorsitzenden beschlossen, ein neues Distriktkrankenhaus in Zusmarshausen zu bauen."

Diese Meldung konnte man kurz darauf dem Amtsblatt für das königliche Bezirksamt Zusmarshausen entnehmen. Das Krankenhaus, heute längst wieder Geschichte, konnte also gebaut werden ...

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Zauberhaftes Büfett lockt zahlreiche Gäste zum Sommerfest 2011 - 15.08.2011

Am Montag, den 15. August - Maria Himmelfahrt -  fand im Hof der Hospitalstiftung das alljährliche Patrozinium und Sommerfest statt.

In der vollbesetzten Kirche wurde in der Früh ein Festgottesdienst abgehalten und im Anschluss mit der Musikvereinigung frühgeschoppt.

Einen großen Besucheransturm verzeichnete das Fest dann nochmals zur Mittagszeit, als ein hervorragendes Büfett hergerichtet wurde, bei dem keine kulinarische Spezialität ausgelassen wurde.

Um 15:00 Uhr stimmte die Dinkelscherbener Bläsergruppe zünftige Töne an. Ein buntes Rahmenprogramm, reichend von einem kleinen Basar bis hin zu einem Märchenzelt, rundete die Feierlichkeiten ab.

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So viel Besucher wie noch nie beim Sommerfest 2010 in Zusmarshausen - 29.07.2010

Auch dieses Jahr fand das Sommerfest im Seniorenzentrum Zusmarshausen wieder am Tag des Patroziniums von St. Albert, dem 25. Juli, statt. Die Heim- und Pflegedienstleitung hatte sich um ein buntes Rahmenprogramm bemüht, bei dem für Bewohner und Gäste gleichermaßen etwas geboten war.

Um 10.15 Uhr leitete Pfarrer Andreas Magg den sommerlichen Festtag mit einem Gottesdienst ein, der von der Musikkapelle Zusmarshausen musikalisch umrahmt wurde.

Danach waren Gäste und Heimbewohner in den Innenhof und das Foyer des Seniorenzentrums eingeladen, wo mit einem umfangreichen Mittagsbüfett und anschließendem Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl gesorgt wurde.

Neben einem Alleinunterhalter und einem Pianisten ...

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Patrozinium und Sommerfest 2010 - 21.07.2010

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Impressionen Hospitalstiftung 2009 - 01.01.2010

Erleben Sie in einem Rundgang durch die Hospitalstiftung die faszinierenden Eindrücke vom Gebäude und vom Innenhof, vom Prälatengarten bis hin zur Spitalkapelle - untermalt mit inspirierender Musik zum Träumen und Genießen.

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Sommerfest der Hospitalstiftung ein voller Erfolg - 16.08.2009

Wie an jedem 15. August zu Maria Himmelfahrt veranstaltete die Hospitalstiftung Dinkelscherben sein alljährliches Sommerfest. Das wunderschöne sonnige Wetter lockte hunderte von gutgelaunten Besuchern jeden Alters in den historischen Innenhof des Hospitals.

m Anfang der Tagesveranstaltung feierte Herr Pfarrer Gugler an diesem sonnigen Morgen - zusammen mit der ganzen Gemeinde und den Bewohnern - die heilige Messe im wunderschönen Innenhof des Spitals.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Musikvereinigung Dinkelscherben gestaltet. Auch der stellvertretende Landrat Max Strehle, der stellvertretende Stiftungsvorstand Herr Kindermann und die Künstlerin Frau Pröll standen auf der Gästeliste ...

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Hospitalstiftung präsentiert sich mit Bildern - 01.08.2009

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ...

Die Hospitalstiftung erstellt ab dem 01. August eine neue Bilder-Galerie. Somit haben Sie die Möglichkeit, viele wunderschöne Impressionen von den Bauten, von Veranstaltungen und viele weitere Ereignisse zu genießen.

Dabei werden nach und nach auch vergangene Jahre bildermäßig aufzuarbeiten, damit auch vergangene Ereignisse immer wieder einmal angeschaut werden können. So dokumentieren wir unsere eigene faszinierende Geschichte und Vergangenheit.

Des weiteren haben wir bereits ein wertvolles und sehr interessantes Stück Geschichte im Rahmen einer Diapräsentation erstellen lassen - die Chronik des Spitals und der Pfarrei Dinkelscherben - von Benefiziat Anton Zwießler aus dem Jahre 1958.

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   Veranstaltungen 2010                                      

Sonntag, 25. Juli 2010 - Seniorenzentrum Zusmarshausen

Sommerfest

Wie in jedem Jahr findet im Juli unser vielbesuchtes Sommerfest im Seniorenzentrum in Zusmarshausen statt. Alle sind rechts herzlich eingeladen.

mehr Informationen


Sonntag, 15. August 2010 - Seniorenheim Dinkelscherben

Patrozinium mit Sommerfest und Tag der offenen Tür

Wie in jedem Jahr findet Mitte August unser vielbesuchtes Sommerfest im Seniorenheim in Dinkelscherben statt. Alle sind rechts herzlich eingeladen.

mehr Informationen

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   Veranstaltungen 2011                                      

Sonntag, 24. Juli 2011 - Seniorenzentrum Zusmarshausen

Sommerfest

Wie in jedem Jahr findet im Juli unser vielbesuchtes Sommerfest im Seniorenzentrum in Zusmarshausen statt. Alle sind rechts herzlich eingeladen.

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Montag, 15. August 2010 - Seniorenheim Dinkelscherben

Patrozinium mit Sommerfest und Tag der offenen Tür

Wie in jedem Jahr findet Mitte August unser vielbesuchtes Sommerfest im Seniorenheim in Dinkelscherben statt. Alle sind rechts herzlich eingeladen.

mehr Informationen

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   Öffnungszeiten                                      

Öffnungszeiten des Büros und Besuchszeiten

 

Büro Vormittag

Büro Nachmittag

Besuchszeiten

Montag

08.00 bis 12.30 Uhr

14.00 bis 17.00 Uhr

07.00 bis 21.00 Uhr

Dienstag

08.00 bis 12.30 Uhr

14.00 bis 17.00 Uhr

07.00 bis 21.00 Uhr

Mittwoch

08.00 bis 12.30 Uhr

14.00 bis 17.00 Uhr

07.00 bis 21.00 Uhr

Donnerstag

08.00 bis 12.30 Uhr

14.00 bis 17.00 Uhr

07.00 bis 21.00 Uhr

Freitag

08.00 bis 12.00 Uhr

13.30 bis 15.30 Uhr

07.00 bis 21.00 Uhr

Samstag

   

07.00 bis 21.00 Uhr

Sonntag

   

07.00 bis 21.00 Uhr

Abweichende Besuchszeiten besprechen Sie bitte mit der zuständigen Schichtleitung.

So nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Hospitalstiftung Dinkelscherben

- Seniorenheim -

Spitalgasse 2

86424 Dinkelscherben

Tel.: 08292/9606-0

Fax.: 08292/9606-666

Email: leitung@hospitalstiftung-dinkelscherben.de

Anfahrtsskizze


   Anfahrtsskizze                                      

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Klicken Sie in der Karte auf die jeweiligen Symbole und Sie erhalten mehr Informationen, können die Route planen usw.

Seniorenheim Dinkelscherben     Seniorenzentrum St. Albert Zusmarshausen


   Geschichte                                      

Die Hospitalstiftung Dinkelscherben besteht bereits seit 1605. Sie wurde gegründet vom damaligen Augsburger Domherrn Johannes Hieronymus Stor ab Ostrach. Eine Ruhrepedemie, die 1599 kursierte, gab den Ausschlag dafür, dass - vom Vogt genehmigt - Domdekan von Ostrach , Dr. Occo beauftragte, sich um die Pflege Betroffener zu kümmern.

1601 erwarb von Ostrach dieses Grundstück zum Bau eines Spitals. Als 1604 der Bischof seine Zustimmung gab, wird mit dem Bau, nach Entwürfen eines Elias-Holl Schülers begonnen. Schließlich konnte 1606 das Haus kirchlich eingeweiht werden. Am 5. November 1614 starb Domdekan von Ostrach und hinterließ sein gesamtes Vermögen dem Spital.

Um 1700 wurden dann die ersten Neubauten errichtet. Erst 1743 konnten wiederum Umbauten vorgenommen werden, als der Gönner Domherr Wilhelm Freiherr von Bettendorf eine große Summe stiftete und die Bettenanzahl von 16 auf 58 erhöht werden konnte. Das damalige Personal bestand neben dem Spitalvater aus Magd, Küchenmagd, Spitalknecht, Krankenwärter und Krankenwärterin - insgesamt sieben Personen.

Bild rechts: Freiherr von Bettendorf

Nach der Säkularisierung ging dann das Verwaltungsrecht an die bayerische Krone über. Erst zu dieser Zeit bekam das Spital einen Spitalarzt, Dr. Benedikt Hagenmiller, der für die Kranken verantwortlich war. 1871 wurde der Innenausbau der Spitalkapelle "Mariä Himmelfahrt" in Angriff genommen und so kam die Kapelle zu ihrer schönen neugotischen Ausstattung.

Der Flügelaltar wurde vom Augsburger Kunstschreiner Ebner gefertigt. Seit dem Jahre 1853 kümmerten sich die Barmherzigen Schwestern des Hl. Vinzenz von Paul um die Bedürftigen.

Sie blieben ca. 130 Jahre, bis sie 1980 zum Mutterhaus zurückberufen wurden. Von 1978 bis 1983 wurde das Haus dann wiederum um einen Neubau erweitert, und der Altbau gründlich saniert.


  Ausstattung - so wohnen Sie bei uns!                                 

Unser Haus liegt zentral und doch in ruhiger Lage im Ortskern von Dinkelscherben, umgeben von einer schönen, gepflegten Gartenanlage.

Es erwarten Sie bei uns helle und freundlich ausgestattete Zimmer, großräumige Nasszellen mit allen erforderlichen Hilfsmitteln, speziell für Rollstuhlfahrer.

Weitere besondere Ausstattungsmerkmale sind: ein in die Station integrierter Aufenthaltsraum und eine Teeküche. Jedes Zimmer hat Telefon und TV-Anschluss; auch ein bereitgestellter Kühlschrank kann in Anspruch genommen werden.

Alle Zimmer sind bei uns mit einer auf den neuesten Stand der Technik ausgerichteten Rufanlage ausgestattet, damit wir sofort bei Ihnen sind, wenn Sie Hilfe brauchen.

PS: Zum Vergrößern der nachfolgenden Bilder klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild.

Mit Hilfe des Aufzuges können unsere gehbehinderten Bewohner jederzeit alle Etagen innerhalb des Hauses erreichen.

Sie können Ihr Zimmer auf Wunsch auch mit Ihren eigenen Möbeln ausstatten.

Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen unserer Bewohner, bietet unser Haus vielseitige gemeinschaftlich nutzbare Räumlichkeiten wie

  • Festsaal

  • Fernsehzimmer

  • Aufenthaltsräume

  • Bastel- bzw. Ergoräume.

Die gemütlichen Nischen und Sitzgruppen innerhalb des Hauses dienen der Kommunikation, bzw. laden zum Plausch mit Bewohnern oder ihrem Besuch ein.

Wenn Sie Ruhe suchen und doch nicht alleine sein wollen, können Sie sich hier zum Lesen zurückziehen.

Je nach Witterung können Sie sich auch in unserer schönen Gartenanlage auf einer der Sitzgruppen entspannen.


  Freizeitaktivitäten                                                  

Für unsere gläubigen Heimbewohner findet täglich in der Hauskapelle die Hl. Messe statt.

Priesterlichen Beistand erfahren Sie von unserem Hauspfarrer; oder die evangelischen Christen vom evangelischen Pfarrer aus Zusmarshausen.
 

PS: Zum Vergrößern der nachfolgenden Bilder klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild.

Für Geselligkeit sorgt jeden Freitag Nachmittag ein Kaffeekränzchen.

Im Sommer wird Kaffee in der Gartenlaube angeboten, in der kalten Jahreszeit im Saal.

Dazu wird auch ein Besucherbus von Zusmarshausen nach Dinkelscherben eingesetzt.
 

Für unsere Geburtstagsjubilare findet allmonatlich die gemeinsame Geburtstagsfeier im Stüble statt.

Außerdem feiern wir die Feste, wie sie fallen, z.B. Nikolausfeier, Weihnachtsfeier, Frühlingsfest, und vor allem unser großes Sommerfest.

Einmal im Jahr begeben sich Heimbewohner und Mitarbeiter auf große Fahrt bei unserem Heimausflug.


  Pflegekonzept                                                       

Inhaltsübersicht

1.1  Leitbild

1.2  Pflegeziele und Pflegeverständnis

1.3  Pflegetheorie und Pflegemodell

1.4  Pflegemaßnahmen

1.4.1  AEDL’s nach M.Krohwinkel

1.4.2  Außerordentliche Pflegesituation

1.5  Struktur und Planung der Pflege

1.6  Pflegemanagement

1.7  Qualitätsmanagement


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  1.1  Leitbild

Aus dem Hintergrund unserer langen Geschichte verstehen wir die Pflege und Betreuung alter, gebrechlicher und pflegebedürftiger Menschen als Aufgabe mit christlicher Grundlage.

Orientierung gibt uns dabei das Leitbild der Caritas und das, was wir wollen:

  • Als kirchliche Einrichtung haben wir uns zum Ziel gesetzt, Hilfestellung zu geben bei psychischen und physischen Problemen, Stütze zu sein bei allen Aktivitäten in allen Lebensbereichen.

  • Pflegeziel ist die Erhaltung oder Wiedererlangung von größtmöglicher Unabhängigkeit unter Berücksichtigung des persönlichen Freiraumes.

  • Wichtig für uns ist eine ganzheitliche Pflege, in der die Selbstbestimmung einen hohen Stellenwert einnimmt und die Persönlichkeit eines Jeden im Vordergrund steht.

  • Unser Bestreben ist die individuelle Betreuung von Körper, Geist und Seele.

  • Wir bieten ein hohes Maß an Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Hauses, einschließlich sozialtherapeutischer Maßnahmen.

  • Unser Seniorenheim ist ein Ort der Begegnung mit vielfältigen Kontakten nach außen.

  • Alle unsere Mitarbeiter wissen um die Individualität eines jeden Einzelnen, hervorgerufen durch ein christliches Menschenbild und der unbedingten Achtung der Menschenwürde.

  • Durch Lernbereitschaft, Flexibilität, Fortbildung und Offenheit suchen wir die Qualität unserer Arbeit ständig zu verbessern, um eine gute Vertrauensbasis zu unseren Bewohnern zu finden.

  • Auf eine umfangreiche, vielgefächerte Zusammenarbeit mit Angehörigen legen wir gesteigerten Wert.

  • Wir verstehen uns als Helfer bei Gesundsein, Behindertsein, Kranksein bis hin zum Tod.

  • Wirtschaftliches und umweltbewusstes Arbeiten betrachten wir als eine Selbstverständlichkeit.

  • Die Verantwortung ist groß und es gibt viel zu tun, versuchen wir es gemeinsam.


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  1.2  Pflegeziele und Pflegeverständnis

Bei allen Tätigkeiten steht immer der Bewohner im Mittelpunkt.

Ganzheitlichkeit:

Wir fördern die Ganzheitlichkeit neben der körperlichen und psychischen Betreuung durch eine räumliche, zeitliche und soziale Gestaltung des Lebensraumes.

Gemeinschaftsräume, Gänge und Zimmer werden den Jahreszeiten entsprechend dekoriert.

Zeitliche Orientierung verschaffen überall angebrachte, große Uhren.

Feste und Veranstaltungen finden entsprechend des Jahresverlaufs statt (Frühlingsfest, Sommerfest, Weihnachten usw.)

Die soziale Gestaltung fördern Angebote, die sich nach dem Kirchenjahr richten und sehr wichtig sind die regelmäßigen Gottesdienste.

Pflegequalität:

Die Pflegequalität ist gesichert durch Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität, die regelmäßig intern überprüft und ggf. verbessert wird. In allen Einsatzbereichen sind die Verantwortungen durch klare, schriftlich fixierte und jedem Mitarbeiter bekannte Strukturen geregelt.

Solidarität:

Der Bewohner wird trotz seiner Behinderungen und Schwächen als voll- und gleichwertiger Mitmensch anerkannt und entsprechend respektvoll und würdevoll behandelt. Wir handeln stets nach dem Prinzip: „Der Schwache hat ein Recht auf die Hilfe des Starken“. Dies gilt im Besonderen in Lebenskrisen und für Sterbende.

Personalität:

Wir achten jede einzelne Persönlichkeit als ein „Ebenbild Gottes“. Entsprechend respektvoll ist der Umgang mit dem Bewohner und dessen Angehörigen. Wir begegnen Jedem im Haus mit Höflichkeit und Einfühlungsvermögen und vermitteln Nähe und Distanz individuell.

Den selben Umgangston bringen Leitungskräfte ihren Mitarbeitern entgegen und pflegen diesen auch untereinander. Wir bieten den Mitarbeitern die Möglichkeit zur Offenheit, konstruktiver Kritik und sichern Diskretion zu. Konflikte werden methodisch alsbald aufgearbeitet.

Subsidiarität:

Bei all unserem Handeln steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund. Wir bieten subsidiäre Assistenz (Hilfestellung) wenn nötig und praktizieren subsidiäre Reduktion (Rücknahme) wenn möglich. Die Mitarbeit und Mitbestimmung (Selbstbestimmung) sind bedeutend für das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität des Bewohners.

Somit wird auch die Zufriedenheit der Pflegenden gefördert und die Grundlage für eine aktivierende Pflege gesichert. Alle Vorgehensweisen werden mit dem Bewohner abgestimmt und Problemlösungen erarbeitet.

Universalität:

„Wir alle machen einen Unterschied in der Welt“. Jeder einzelne von uns ist als Individuum wichtig und verändert durch sein Sein oder Nichtsein seine Umwelt und die Lebenssituationen der Mitmenschen seines unmittelbaren Umfeldes. Dies ist ein tragender und allgegenwärtiger Baustein unserer Tätigkeit.


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  1.3  Pflegetheorie und Pflegemodell

Wir arbeiten in unserer Einrichtung nach der Pflegetheorie von Monika Krohwinkel. Die Grundlagen zu dieser Theorie liefert uns das Pflegemodell der AEDL’s und den daraus entstehenden Maßnahmen.


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  1.4  Pflegemaßnahmen

Mitarbeit bei ärztlicher Therapie und Diagnostik:

Außer den pflegerischen Leistungen und der sozialen Betreuung, erbringen wir die Leistungen der medizinischen Behandlungspflege, nach Maßgabe der ärztlichen Verordnungen. Ärztliche Anordnungen und deren Durchführung werden in der Pflegedokumentation festgehalten.

Alle Pflegefachkräfte halten sich strikt an ärztliche Anweisungen; sie übernehmen ausschließlich solche Aufgaben, für die sie fachlich ausgebildet sind. Die Durchführung erfolgt gewissenhaft, wird dokumentiert, ihre Wirkung wird überprüft.

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  1.4.1  AEDL’s nach M.Krohwinkel

  1.  1. Kommunizieren können

  2.  2. Sich bewegen können

  3.  3. Vitale Funktionen aufrechterhalten

  4.  4. Sich pflegen können

  5.  5. Essen und Trinken können

  6.  6. Ausscheiden können

  7.  7. Sich leiden können

  8.  8. Ruhen und Schlafen können

  9.  9. Sich beschäftigen können

  10. 10. Sich als Mann/Frau fühlen können

  11. 11. Für Sicherheit sorgen können

  12. 12. Soziale Bereiche des Lebens sichern können

  13. 13. Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen können

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  1.4.2  Außerordentliche Pflegesituation

Heimeinzug

Wir vermitteln dem neuen Bewohner beim Heimeinzug, dass wir uns über sein Kommen freuen. Alle organisatorischen Dinge klären wir vor dem Einzug mit dem Bewohner oder den Angehörigen; persönliche Gegenstände (evtl. auch Möbel) sollen vor dem Einzug eingerichtet werden, um somit das Gefühl zu geben, in eine vertraute Umgebung zu kommen.

Demenz

Die Zunahme an dementen Bewohnern erfordert es, ein spezielles Betreuungskonzept zu etablieren. Deshalb wurde ein Teil des Pflegepersonals auf Fortbildungen zum Thema Gerontopsychiatrie ausgebildet.

Demente Bewohner leben in unserer Einrichtung gemeinsam mit geistig rüstigen in denselben Wohngruppen. Die dadurch erreichte Konstanz der Umgebung ist von hohem therapeutischen Wert.

Sie profitieren einerseits im Sinne des Normalisierungsprinzips vom Zusammenleben mit geistig rüstigen Mitbewohnern, andererseits profitieren die Rüstigen ebenfalls von diesem Konzept, da sie die Gewissheit haben, im Falle eigener Betroffenheit in der ihnen gewohnten Umgebung bleiben zu können.

Eine Verlegung in eine beschützende Einrichtung ist nur bei schweren Verhaltensauffälligkeiten erforderlich.

Freiheitseinschränkende Maßnahmen

Freiheitseinschränkende Maßnahmen bedeuten einen erheblichen Eingriff in das Freiheitsrecht eines Menschen. Unser Bestreben ist es, die weitreichenden und schwerwiegenden Konsequenzen von solchen Maßnahmen so weit wie möglich zu vermeiden bzw. einzuschränken.

Unser Ziel ist es, für alle Bewohner eine menschenwürdige Pflege zu gewährleisten unter Berücksichtigung weitgehendster individueller Freiheit sowie größtmöglicher Sicherheit. Freiheitseinschränkende Maßnahmen führen wir nur durch bei eigener geleisteter Unterschrift durch den Bewohner oder bei Genehmigung des Amtsgerichtes.

Um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, handeln wir in Notsituationen entsprechend dem Notstandgesetz.

Sterben und Tod

Für uns ist die Pflege, Betreuung und Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen eine der wichtigsten Aufgaben. Wir übernehmen die körperliche Pflege des sterbenden Bewohners vorsichtig, behutsam und dem Bedarf und Wunsch entsprechend. Schriftlich fixierte Wünsche in Form von Patientenverfügungen respektieren wir.

Eine Sterbebegleitung nach den Wünschen, Vorstellungen und Ansprüchen der Sterbenden ist gewährleistet. Angehörige sind uns zu dieser Phase des Lebens der Bewohnern eine willkommene Unterstützung. Aktive Sterbehilfe lehnen wir kategorisch ab. Unsere Bewohner werden über den Tod hinaus versorgt; auf Wunsch auch individuell gekleidet. Den Angehörigen bieten wir Unterstützung in der Abwicklung der anfallenden Formalitäten.

Aufenthalt Kurzzeitpflege

Eine oftmals schwierige Situation für einen Bewohner stellt der Aufenthalt in der Kurzzeitpflege dar. Der abrupte Wechsel der gewohnten Umgebung, fremde Pflegepersonen und ein vollkommen geänderter Tagesablauf macht es gerade für alte Menschen und Demente nicht einfach, sich einzugewöhnen.

Besonders betroffen sind die Bewohner, die zur Krankenhausnachsorge in den Bereich einziehen, weil sie den Wechsel in fremde Gegebenheiten in kurzer Zeit gleich zweimal durchleben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Menschen oftmals vom Kurzzeitpflegeaufenthalt in den Langzeitpflegebereich wechseln müssen, was wiederum mit einem Umzug verbunden ist.

Der Verlust des eigenen Heimes, der gewohnten Umgebung, bedeutet einen gravierenden Einschnitt in die vertraute Lebenssituation. Gerade hier ist viel Einfühlungsvermögen, Verständnis liebevolle Pflege und die Unterstützung der Angehörigen notwendig. Vor allem ist es wichtig, Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln, um die Lebensqualität zu erhalten und den Bewohnern eine „neue“ Heimat zu geben, in der sie sich wohl fühlen.


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  1.5  Struktur und Planung der Pflege

Unser Pflegesystem ist so ausgerichtet, dass alle Mitarbeiter im Früh-, Spät- und Nachtdienst alle Bewohner einer Wohngruppe ganzheitlich pflegen und betreuen. Die Pflegehilfskräfte, sowie das Servicepersonal eines jeden Wohnbereiches arbeiten unter der Anleitung einer Pflegefachkraft.

Der Pflegeprozess orientiert sich nach einer fundierten Pflegeplanung, die von geschultem Personal für jeden Bewohner individuell und zeitnah erstellt wird. In Zusammenarbeit mit dem Bewohner und/oder eines Angehörigen entsteht eine Biographie, die als Grundlage für die Pflegeplanung fungiert.

Es folgt die Pflegeanamnese und daraus ergeben sich die Pflegeprobleme, vorhandene Ressourcen und Bedürfnisse des Bewohners. Aus dieser Sammlung an Informationen werden die Pflegeziele formuliert und die daraus resultierenden Pflegemaßnahmen.

Nach der Durchführung, die im Dokumentationssystem schriftlich festgehalten und hinterlegt ist, evaluieren wir unsere Planung regelmäßig zu festgelegten Kontrolldaten und nehmen sodann die möglicherweise entstandenen Änderungen in die Planung mit auf.

Das System der Dokumentation ist standardisiert und kann jederzeit veränderten Situationen angepasst werden.


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  1.6  Pflegemanagement

Wir arbeiten als eine Gesamteinheit kooperativ zusammen. Dazu gehört, dass Verantwortung und die dazugehörende Kompetenz von oben nach unten übertragen wird. So hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, sich durch Besprechungen und persönliche Gespräche einzubringen. Der Handlungsbereich ist durch Stellenbeschreibungen für alle Mitarbeiter klar definiert.

Die hausinterne Zusammenarbeit wird sichergestellt durch regelmäßige Besprechungen und Sitzungen auf allen Ebenen, Protokolle, Formulare und das Handbuch. Wir arbeiten im Schichtdienst in einer 5,5-Tagewoche. Es ist sichergestellt, dass in allen Schichten ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen und die vorgeschriebene Fachkraftquote zu jeder Zeit erreicht wird.

Der Einsatz des Personals und die Arbeitszeit ist durch den Dienstplan geregelt. Die Teilnahmen an Fort- und Weiterbildungen wird den Mitarbeitern durch einen jährlichen Fortbildungsplan ermöglicht.
Die Kommunikation zwischen den Bereichen und die Informationsweitergabe an alle Mitarbeiter funktioniert über ein mündliches (Übergabegespräche zu allen Schichtwechseln) und ein schriftliches System (Logbücher).

Wir legen Wert auf ein eigenständiges und eigenverantwortliches Arbeiten und kontrollieren dies durch regelmäßige Check-up’s.

Die Verantwortung zur Durchführung und Dokumentation ärztlicher Anordnung oder Weisungen der Vorgesetzten übernimmt die Schichtleitung, bzw. die verantwortliche Leitungskraft.


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  1.7  Qualitätsmanagement

Wir arbeiten in unserer Einrichtung mit dem Caritas Qualitäts Management (CQM). Zur Qualität lässt sich eine Reihe von Aussagen treffen:

  • Qualität ist, was der Kunde will

  • Qualität muss messbar sein

  • Qualität durchdringt das ganze Unternehmen

  • Qualität braucht einen organisatorischen Rahmen

  • Qualität braucht motivierte Mitarbeiter

  • Qualität ist das Anständige (Theodor Heuss)

Qualität ist von Vorgaben abhängig. Will eine Einrichtung Qualität erbringen, muss sie diese zunächst definieren. Um eine erfolgreiche und damit auch zufriedenstellende Arbeit zu erreichen, müssen von Seiten der Leitung klare Strukturen vorgegeben werden, die als Handlungsmuster für alle Beteiligten in die tägliche Arbeit einfließen.

Mitarbeiter, die eine Weiterbildung zum BQM (Beauftragten für Qualitätsmanagement) absolviert haben, sowie ein bestehender Qualitätszirkel sichern und lenken die Vorgaben von CQM.


SCHLUSSWORT: Dieses Konzept beinhaltet den Sollzustand, den zu erreichen wir als unsere wichtigste Aufgabe betrachten und danach streben, ihn mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einzuhalten.


   Vorstand                                                             

Vorstandsvorsitzender

Domkapitular Prälat

Peter C. Manz,

Vertreter des Diözesan-caritasverbandes Augsburg

 

stellv. Vorsitzender

Peter Kindermann,

Vertreter des Domkapitels Augsburg
 

.

Herbert Richter,
Vertreter des
Landratsamtes Augsburg


Pfarrer

Jürgen-Maximilian Stahl,
Vertreter der Pfarrei Zusmarshausen

Bürgermeister

Albert Lettinger,
Vertreter des Marktes
Zusmarshausen

Pfarrer

Herbert Gugler,
Vertreter der Pfarrei
Dinkelscherben

Bürgermeister

Peter Baumeister,
Vertreter des
Marktes Dinkelscherben


  Preise                                                               

Informationen zu den aktuellen Preisen erhalten Sie unter folgender Adresse:

Seniorenheim Dinkelscherben

Spitalgasse 2

86424 Dinkelscherben

Tel. 0 82 92 / 96 06-415

Fax. 0 82 92 / 96 06-499

Email: info@hospitalstiftung-dinkelscherben.de


   Kontakt                                                            

So nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Hospitalstiftung Dinkelscherben

- Seniorenheim -

Spitalgasse 2

86424 Dinkelscherben

Tel.: 08292/9606-0

Fax.: 08292/9606-666

Email: leitung@hospitalstiftung-dinkelscherben.de

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   Impressum                                                         

Hospitalstiftung Dinkelscherben

Vertreten durch Herrn Klaus-Peter Hafner

Spitalgasse 2

86424 Dinkelscherben

Tel.: 08292/9606-0

Fax.: 08292/9606-666

Email: leitung@hospitalstiftung-dinkelscherben.de


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